Aktuelles

Meine Empfehlungen für gelungene Freizeitaktivitäten und mehr…

Die Afrikanische Revolution: Burkina Faso 2014 – Endspurt beim Begleitprogramm

In Filmen und einem Podiumsgespräch wird die Geschichte Burkina Fasos von der französischen Kolonie Obervolta über die Regierungszeit des Sozialrevolutionärs und afrikanischer  „Che Guevara“ Thomas Sankara bis zum gegenwärtigen Prozeß des Aufbaus einer demokratischen Gesellschaft in verschiedenen Veranstaltungen vorgestellt.

Burkinas Volkserhebung: Ein Modell für Afrika?
Donnerstag, 11. Mai 2017 um 20 Uhr im Gasteig München / Black Box, Eintritt frei
Für das spannende Podiumsgespräch konnte der Aktivist und Musiker Smockey gewonnen werden, Mitbegründer der Bürgerbewegung „Balai citoyen“, die in Burkina Faso die korrupten Politiker aus ihren Ämtern gefegt hat. Unterstützt wird er durch Hamado Dipama (Migrationsbeirat München, AG Panafrikanismus), die Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Ute Fendler (Uni Bayreuth, langjährige Mitarbeiterin an der Uni Ouagadougou) und der Völkerrechtler Prof. Gerd Hankel (Institut für Sozialforschung Hamburg); Moderation: Dr. Peter Stepan, ehemaliger Leiter der Goethe-Institute in Ruanda und Burkina Faso.

Der urbane Raum Ouagadougou / München – ein Vergleich
Montag, 22.5.2017 um 19 Uhr im
Gasteig München / Aspekte-Galerie, Eintritt frei
Die drei Fotografen Vivien Sawadogo, Issa Nikiema und Harouna Marané aus Burkina Faso sind als Stipendiaten im internationalen Künstlerhaus Villa Waldberta zu Gast und haben sich in ihrer temporären Heimat München etwas umgeschaut. Nun wird präsentiert, was ihnen dabei so alles aufgefallen ist.

Film und Buchpräsentation: Die Legende Thomas Sankara
Mittwoch, 17. Mai 2017 um 20 Uhr

Gasteig München / Carl-Amery-Saal, Eintritt frei
Film: Der Präsident
Dienstag, 23.5.2017 um 20 Uhr
Gasteig München / Carl-Amery-Saal, Eintritt frei


Jura Soyfer zuliebe…

Konzert und literarisch-biographische Würdigung des österreichischen Dichters
Samstag, 6.5.2017 um 20 Uhr in Dachau / Ludwig-Thoma-Haus (Eintritt frei)

Kürzlich hat eine Nachricht im „Spiegel“ mir quasi eine historische Gänsehaut verursacht, da stand nämlich, dass Inge Rapoport 104jährig gestorben ist. Sie war die 2. Frau von Mitja

Rapoport, der wiederum der beste Freund von Jura Soyfer war, der wunderbare österreichische Dichter und Satiriker. Ihm war allerdings kein langes Leben vergönnt, er starb nur 26jährig im KZ Buchenwald. Davor hat er im KZ Dachau das berühmte Dachau-Lied geschrieben. Weil wir im Chor „Quergesang“ nicht nur dieses Lied, sondern noch vier weitere Gedichte von Jura Soyfer vertont im Repertoire haben, werden wir ihm einen ganzen Abend widmen. Mit einer szenischen Lesung soll er literarisch-biographisch gewürdigt werden, musikalisch umrahmt von unseren Liedern. Dass Jura Soyfer nun ausgerechnet an diesem Ort gewürdigt wird – das gönnen wir dem alten Antisemiten Ludwig Thoma!


Ungonische Schnubigeleien
Der Musikethnologe und Spracherfinder Felix Hoerburger

Freitag, 28.04.2017, 19 Uhr
im Museum fünf Kontinente / München (Maximilianstr. 42)

Er lebte global und regional, war polyglott und liebte die bayerische Sprache. Er beschäftigte sich als Wissenschaftler und Feldforscher mit Musik vom Balkan, aus Afrika und dem Nahen, Mittleren und Fernen Osten genauso wie mit den Zwiefachen und Landlern seiner bayerischen Heimat. Ein skurriler, aber sachlicher und bescheidener Bayer war Professor Felix Hoerburger (1916–1997), der in München aufwuchs und später an der Universität Regensburg lehrte. Dort erfand er seine hintersinnige, schnubiglbairische Kunstsprache – eine Rarität der bayerischen Literatur.  Die Musikjournalistin und Volkskundlerin Ulrike Zöller stellt Hoerburgers viel verkannte Forschungen vor, der Weltmusik-Festivalleiter Bernhard Hanneken erzählt von aktuellen Entwicklungen mit dem Hoerburger-Material, die beiden Musiker Maria Dafka (Bayan) und Dine Doneff (Tapan, Tambura, Gitarre) geben live Einblicke in Hoerburgers Archiv und in eigene Kompositionen.


Buchvorstellung „Steckbriefe“
D
O, 27.4. um 19.30 Uhr im Eine-Welt-Haus / München
  

Günther Gerstenberg und Cornelia Naumann haben ein Lesebuch über Münchner Revolutionäre und Revolutionärinnen der Rätezeit erarbeitet mit vielen hochinteressanten, neuen Fundstücken aus den Archiven zu den dramatischen Ereignissen vor 100 Jahren im damals gar nicht so beschaulichen München. Die szenische Lesung wird musikalisch sensibel begleitet von Dine Doneff und Maria Dafka. Eintritt frei, Spendenhut für die Musik. 


Frauenpower pur
SA, 11.3.2017 ab 14 h am Odeonsplatz / ab 15 h am Marienplatz

Der internationale Frauentag wird am Samstag nochmal richtig gefeiert,  da gibt es um 14 h am Odeonsplatz eine Demo, die zum Marienplatz zieht, wo dann ab 15 h eine gute Stunde lang Kundgebung und Kultur geboten werden. Vielleicht habt ihr ja Lust, solidarisch mitzumachen oder sogar mitzusingen, wenn die Verdi-Songgruppe Eulenschrei dann die furchtlosen italienischen Frauen preist („se ben che siamo donne, paura non abbiamo“) oder die Frauencombo vom Gewerkschaftschor Quergesang zwar das „Brot“ einfordert, aber die „Rosen“ schon auch haben will – aber garantiert nicht von den Trumpeln dieser Erde. Kommet zuhauf…


Gamelan: neue Kompositionen und TänzeBildausschnitt Komang Ayuda
Sonntag, 26.02.2017 um 15.30 h im Münchner Stadtmuseum / Sammlung Musik Bildausschnitt Komang Ayuda

Momentan zu Gast sind im Künstlerhaus Villa Waldberta Wayne Vitale, Komponist und Musiker aus San Francisco, der Tänzer und verehrte Seniormeister Ketut Rupa aus Bali und sein balinesischer Kollege Made Arnawa sowie die Tänzerin und Choreographin Aafke De Jong aus Holland. Sie alle werden Skizzen ihrer neuen Kompositionen und Choreografien für gemischtes Ensemble und Gamelan vorstellen, begleitet durch Mitglieder des Münchner Gamelanensembles CARA BALI.


Ethnologischer Salon mit Jonathan Fischer:
Von jungen Flüchtlingen und alten Mißverständnissen
Freitag, 24.02.2017 um 19 Uhr im Münchner Museum Fünf Kontinente

„Das kann man doch nicht sagen, das ist doch unhöflich!“ In vielen Kulturen gilt das, was in Deutschland im alltäglichen Umgang miteinander ganz normal ist, als problematisch – wie etwa die Direktheit in der Kommunikation. Aber auch wegen Pünktlichkeit und auf der zwischengeschlechtlichen Ebene kommt es immer wieder zu kulturellen Missverständnissen. Der SZ-Journalist Jonathan Fischer engagiert sich seit mehreren Jahren für junge unbegleitete Geflüchtete und kann dazu erhellende Einsichten aus der Praxis beitragen. Außerdem sollen einige der Betroffenen auch selbst zu Wort kommen oder uns mit Live-Musik vor Augen und Ohren führen, wie aufmerksam und kreativ sich viele von ihnen mit ihrer neuen Heimat auseinandersetzen. Ein Abend über gut Gemeintes, mehr oder weniger gut Gedachtes und So-Und-So-Gemachtes… Eintritt 5 / 3 €.


Jamsession Folkmusik
Dienstag, 21.02.2017 ab 20 Uhr in der Glockenbachwerkstatt München, Blumenstr. 7

Klezmer trifft bayrische Volksmusik, Balkan auf Skandinavien, irische auf arabische Musik: bei der monatlich stattfindenden internationalen Folkjamsession sollen sich Musik und Musiker unterschiedlichster Stile in einer offenen Session begegnen, sodass sich das kreative Potential der musikalischen Vielfalt entfalten kann: Stile und Stücke können kennengelernt und gemischt werden, Neues und neue Aspekte im Bekannten, Unterschiede und Gemeinsamkeiten entdeckt werden, es darf und soll experimentiert werden, innerhalb und über Genregrenzen hinaus. Alle Stile und Instrumente sind willkommen.


Dine Doneffs Workshop mit Balkanrhythmen
Sonntag, 12.2.2017, 14-17 Uhr
Münchner Stadtmuseum / Sammlung Musik, St.Jakobsplatz

Dine Doneff, exStipendiat (2013) und Vollblutmusiker aus dem mazedonischen Griechenland, führt seinen beliebten Workshop mit Balkanrhythmen fort, Neueinsteiger herzlich willkommen, Trommeln werden gestellt. Unkosten: Museumseintritt (4/2 €) plus Kursgebühr 15 € (direkt beim Musiker). Mehr über Dine Doneff aka Kostas Theodorou hier


PLOVINA
Avantgardefolk mit dem Dafka / Doneff Duo


Freitag, 10.2.2017 um 20 Uhr
Einstein Kultur / Halle 1, Einsteinstr. 42 / München (Eintritt 12 / 8 €)

Maria Dafka (bayan, voice)
Dine Doneff (tapan, tambura, guitar, voice)
Musik aus Kosovo und Mazedonien in neuen Arrangements, sowie Eigenkompositionen von Dine Doneff.

Im Dezember hat der Musiker und Komponist Dine Doneff aka Kostas Theodorou zusammen mit seiner jungen, aber schon preisgekrönten Duo-Partnerin Maria Dafka ein atemberaubendes, vielbejubeltes Konzert gegeben, das sich u.a. mit Material aus dem Musikarchiv des Regensburger Volkskundlers Felix Hörburger befaßt hat. Dafka / Doneff, die beide mit Balkanmusik aufgewachsen sind, haben jedoch noch ein viel reichhaltigeres Repertoire, das nun neu aufbereitet und mit Eigenkompositionen angereichert wurde. Wer die beiden schon mal gehört hat, weiß, dass das ein musikalischer Abend der Sonderklasse zu werden verspricht. Und wer nicht zum Konzert kommen kann, kann sich im Radio einen Mitschnitt vom Dezemberkonzert anhören, nämlich in BR Klassik am Samstag, den 11.02.2017 um 23.05 Uhr.