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Der Gesang des Waldes und der Berge - Vom urbanen und globalen Jodeln



DER ETHNOLOGISCHE SALON IM SEPTEMBER

Museum für Völkerkunde – Foyer
Freitag, 30. September 2011, 19:00 Uhr

Karin Sommer / Ulrike Zöller
Der Gesang des Waldes und der Berge
Vom urbanen und globalen Jodeln
urbanes und globales jodeln
• Ein Amerikaner im zentralafrikanischen Regenwald. Louis Sarno bei den jodelnden „Pygmäen“
Lesung eines Textes von Karin Sommer
• Vom Juchizn, Joiken und UrbanYodelling. Ein globales musikalisches Phänomen
Ulrike Zöller (Bayerischer Rundfunk) gibt einen Überblick
• Heimatklänge. Ausschnitte aus dem Film von Stefan Schwietert (2007)
• Offenes Forum
• Moderation: Karin Sommer und Stefan Eisenhofer

Viele große Musiker haben sich immer wieder staunend mit den Klängen aus dem zentralafrikanischen Regenwald beschäftigt, mit einer Musik, die einfach und komplex zugleich ist, wie der Komponist György Ligeti einmal sagte. Mitte der 1980er Jahre trafen die polyphonen und polyrhythmischen Gesänge der Pygmäen den Amerikaner Louis Sarno mitten ins Herz. Er lebt bis heute bei den BaAka in Zentralafrika, hat über sie das Buch geschrieben: „Der Gesang des Waldes“, um das es im ersten Teil des Abends geht.
Doch was hat das Jodeln im Regenwald mit dem Jodeln in der Großstadt zu tun? Warum macht es heute auch vielen jungen Leuten soviel Spaß? Was ist eigentlich Jodeln? Es ist jedenfalls viel, viel mehr, als das allseits bekannte Kunstjodeln der Musikantenstadler, das die meisten Menschen damit verbinden und sich schaudernd davon abwenden. Jodeln ist wohl eine der reinsten Ausdrucksformen von Lebensfreude. Welche subversive, archaische Kraft das Jodeln entfalten kann, welche Vielfalt und Schönheit darin steckt, wie universell bis heute gejodelt wird, davon wird beim heutigen „Jodelsalon“ noch viel zu hören sein. Lassen Sie sich überraschen!

Ein Abend über das musikalische Überbrücken von Vorurteilen und Häuserschluchten, mit und ohne Jodeldiplom.

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karin sommer